valentin marti

     
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zu "splitting"

"Als der 1965 geborene Zürcher Komponist Valentin Marti kürzlich den Zolliker Förderpreis erhielt, sagte Patrick Müller, der Künstlerische Leiter des Collegium Novum, in seiner Laudatio, Martis Musik entziehe sich den Worten und sei deshalb nicht leicht zu beschreiben - erst recht nicht in den Medien, wäre anzufügen. Tatsächlich: Mit Sätzen wird man ihr kaum gerecht, vom ersten Ton an jedoch ist sie musikalisch höchst aussagekräftig. (...) Die Transparenz, Klangsinnlichkeit und Farbmischung sind aber allgemein ein Kennzeichen von Valentin Martis Komponieren. (...) Es sagt uns damit zwar nichts Wörtliches, auf literarische Weise Lesbares, aber es erzählt eben auf die schlüssigste Weise Musik."
Thomas Meyer, 12.6.02, Tages-Anzeiger

zu "Fernruf J 12"

"Marti entwickelt sein Stück mit theatralischer Sicherheit: Von der gesprochenen Aufzählung durch die Sängerin Sylvia Nopper über geflüsterte, geschriene und gesungene Sprachfloskeln steigert sich das Ensemble in eine Art Crescendo, um in einen ergreifend schlichten Klagegesang von Sopran, Oboe und Cello zu münden, sekundiert von einzelnen schlichten Klängen des Klaviers. Am Ende stehen die Stille und die Worte der Sängerin: "Zweig, Fritz - jüdischer Kapellmeister.""
Verena Naegele, 24.5.02, Basler Zeitung

zu "Euphotic Circles"

""Euphotic Circles" (...) beeindruckte durch die sonst nicht häufig zu hörende Wahl des Solo-Instruments und durch die überaus aparte Behandlung des Schlagzeugs. Die faszinierenden Farben, die überaus geglückte Kombination der drei Bläser und die gekonnte Verbindung der Streicher sind formale absolut beherrscht und lassen im besten Sinn ein Ensemblestück entstehen."
Siegfried Palm, 18.5.97